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Ruth Kainberger
Sport Text: Ruth Kainberger

Walter Strobl - Präsident der Sportunion Wien im Interview

Im Video-Interview mit stadt-wien.at erklärt der Wiener Sportunion-Präsident Walter Strobl die Tätigkeit eines Dachverbandes und verrät, wie er Kinder und Jugendliche trotz Computerspielen und Smartphones in Bewegung bringt.

Walter Strobl Portraitfoto und Logo der Sportunion wien
HR Prof. Walter Strobl - Präsident der Sportunion Wien

Interview: November 2015

Breitensport
Historisch bedingt leistet sich das kleine Österreich gleich drei Sport-Dachverbände. Neben der Sportunion sind auch der "Allgemeine Sportverband Österreichs" (ASVÖ) und die "Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich" (ASKÖ) aktiv. Mit dem neuen Sportförderungsgesetz 2014 wurden die Aufgaben der drei Verbände als Organisationen für den Breitensport festgelegt. "Wir sind zuständig, uns um Bewegung, Spiel und Sport zu kümmern; mit Angeboten, die sozial verträglich sein müssen. Dafür gibt es vom Bund Fördergeld", erklärt Strobl.

Bewegung, Spiel und Sport also. Das hört sich einfach an. Ist es aber nicht: "Die Österreicherinnen sind zu wenig bewegungsaffin", sagt Strobl. Neben anderen Faktoren ortet der Sportunion-Präsident  hier auch ein gesellschaftliches Problem, er nennt es "Bindungsschwäche": "Man geht nicht mehr zu einem Verein und bleibt ein Leben lang dort. Es ist ein stärkeres Kommen und Gehen zu bemerken."

Neue Lust am Sport
Wie bringt man nun die Wiener von Stammtisch oder Fernsehcouch zum Sport? Die Sportunion will möglichst früh ansetzen, konzentriert sich in ihrer Tätigkeit auf Kindergärten und Volksschulen. So hofft man, in der Folge auch bei den Eltern wieder sportlichen Ehrgeiz zu wecken.

Der Zulauf sei sehr gut, freut sich Strobl über den Erfolg von Aktionen wie "trainmyschool" und "Fit für Österreich". Die Mitgliederzahlen steigen wieder. Bei der Jugend will er auch in Zukunft punkten, Computerspielen und Smartphones die Lust am Sport entgegensetzen. "Die Schule ist mit 14 oder 19 aus, aber den Sportverein gibt es ein Leben lang", so Strobl.

Gesund,fit und schön
Natürlich wollen wir alle gesund, fit und schön bis ins hohe Alter bleiben. Doch Schnitzel, Spritzer und Smartphones werden uns dabei nicht helfen. "Nur wer diszipliniert Sport betreibt, macht auch etwas für sich und für seinen Körper", sagt Strobl.

Sehen Sie hier das gesamte Video-Interview mit Sportunion-Präsident HR Prof. Walter Strobl:

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