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Sport Text: Andreas Lassnig

Judo - Wettkampftechnik und Olympiasieger

Die japanische Kampfsportart Judo wurde im späten 19. Jahrhundert von Kano Jigoro begründet. Judo bedeutet übersetzt in etwa "der sanfte Weg". Judo bezeichnet sich deshalb so, weil es nach auf dem Prinzip Siegen durch Nachgeben aufgebaut ist. Die wichtigsten Techniken im Judo sind Fall-, Hebel-, Wurf- und Bodentechniken. Judoschulen gibt es in Wien in großer Zahl, man hat hier die Qual der Wahl.

Judokämpfer auf eine Wand gemalt
© Dieter Schütz/pixelio.de | Judokämpfer

Der Ippon – die wichtigste Wertung im Judo-Wettkampf

Judo eignet sich eingeschränkt zur Selbstverteidigung, es setzt seinen Schwerpunkt eher in der körperlichen Ertüchtigung und in der Durchführung von Wettkämpfen. Was wenige wissen, ist, dass es im Judo nicht nur Wurf-, Fall- und Hebeltechniken gibt, sondern auch Schlag- und Tritttechniken, die aber nur auf höheren Graduierungsebenen unterrichtet werden. Ein Judo-Begriff, der vielen Sportinteressierten von den Olympischen Spielen her geläufig sein dürfte, ist der Ippon.

Das Wort Ippon bedeutet im Japanischen „Eins“. Im wettkampfmäßig betriebenen Judo ist damit eine Technik gemeint, die den sofortigen Sieg des ausführenden Wettkämpfers zur Folge hat. Das kann zum Beispiel eine 25 Sekunden andauernde Festhaltetechnik sein oder ein technisch sauberer Wurf. Den Ippon als Wettkampfwertung gibt es aber auch im Karate. Hier ist damit ein ganzer Punkt (im Falle eines guten Treffers) gemeint. Wie im Karate und im Taekwondo wird auch im Judo barfuß trainiert.

Prominente Judokas in einer olympischen Sportart

Eine olympische Sportart ist Judo seit 1964 und ist dies mit einer Ausnahme im Jahr 1968 auch bis zum heutigen Tag geblieben. Gerade Österreich hat auch einige hervorragende Judokas hervorgebracht: An erster Stelle ist hier natürlich der zweifache Olympiasieger Peter Seisenbacher zu nennen. Aber auch andere Österreicher wie Norbert Haimberger (Europameister 1992 in der Gewichtsklasse bis 71 kg) oder Ludwig Paischer (zweimaliger Europameister und Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2008) haben große Erfolge als Judokas erzielt. Zwar kein Österreicher, aber ebenfalls ein sehr prominenter Judoka mit der dritthöchsten Graduierung, die es in diesem Kampfsport gibt, ist der russische Präsident Wladimir Putin.

Judo wird in über 150 Ländern praktiziert. Altersbeschränkungen gibt es so gut wie keine. Viele Judoschulen bieten Trainingsmöglichkeiten bereits ab sieben Jahren an, manche bieten so genanntes spielerisches Judo sogar für noch jüngere Kinder an. Und auch gegen Judo im Alter spricht eigentlich nichts, zumindest wenn keine schwerwiegenden Erkrankungen vorliegen. Untenstehend Links zu einigen Wiener Judoschulen.

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