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Fussball

ÖFB verliert

Die österreichische Nationalmannschaft verlor vergangenen Samstag gegen die Schweiz mit 1 : 3

ÖFB verliert...

...235 Tage vor Beginn der Europameisterschaft gibt es (wieder einmal) nur spärlich Ansätze zu erkennen, die das Gewissen beruhigen. Die Schweiz verdient völlig zu Recht und war gegen Ende dem vierten oder fünften Tor weit näher als die Österreicher einem weiteren Ehrentreffer. Dabei spielte Österreich eine Zeit lang mit!

1 : 0 nach zwei Minuten

Erster Eckball für Österreich - Tor für die Schweiz. Man müsste meinen, dass eine Mannschaft die hauptsächlich darauf bedacht ist keine groben Fehler zu begehen nicht nach einem Eckball ausgekontert werden kann - falsch gedacht. Defacto hat es nur 2 Pässe gebraucht um die österreichische Nationalmannschaft so dumm aussehen zu lassen, dass vermutlich die ersten Fernseher nach der zweiten Minute abgedreht wurden. Nichts desto trotz zeigten sich die Österreicher kämpferisch! Und sie wurden auch dafür belohnt: Während Kuljic noch aus fünf Metern den Ball Richtung Sterne donnerte, verwertete René Aufhauser die perfekte Flanke von Kuljic zum zwischenzeitlichen 1 : 1 in der elften Minute. Und so ging es weiter: Die Schweizer waren überlegen, konnten diese Überlegenheit allerdings nur selten in Chancen umwandeln und der ÖFB lauerte, setzte nach und hoffte. Aber bei allen Hoffen und Bangen war es dann doch wieder der ÖFB selbst der den Sargnagel versenkte: Nach einem katastrophalen Fehlpass von Kuljic und einem unbeschwerten Solo wird der Ball in die Mitte gebracht, von wo aus Hakan Yakin keine Probleme hatte. Die erste Hälfte ging in derselben Tonart zu Ende: Österreich ambitioniert, Schweiz mit der höheren Klassen!

Zweite Halbzeit wieder unerklärlich

In der zweiten Halbzeit wurden wieder Symptome einer Krankheit sichtbar die niemand kennt. Die Österreicher spielten weniger aggressiv, lieferten sich Fehlpässe in gewohnter Schülermanier und erinnerten ein wenig an desorientierte Hühner auf dem Platz. Das 3 : 1 war die notwendige Konsequenz und über 90 Minuten gesehen, kann man als ÖFB-Fan froh sein, dass das Tor zum 3 : 1 das Letzte an diesem Abend blieb. Aber der unerklärliche Leistungsabfall der zweiten Hälfte kann auch nicht mit der Leistung der ersten Hälfte schön geredet werden...Österreich ist weit davon entfernt einen Europa-Cup-Teilnehmer ernsthaft zu fordern...

Legionäre bitte!

Offensichtlich zählt ein auf der Ersatzbank sitzender Legionär mehr als ein Stammspieler in der T-Mobile Bundesliga. Sonst könnten Spieler wie Manninger, Garics und Weissenberger wahrscheinlich nicht einmal nominiert werden. Allerdings muss dem Teamchef zugute gehalten werden: Die Ersatzbankspieler agierten um einiges souveräner als manch andere!

Der Fußballhimmel droht dem ÖFB weiterhin auf den Kopf zu fallen. Ratlosigkeit und mangelnde Konsequenzen sind wohl ebenso Symptome der "Österreichischen Krankheit" wie schlechte Leistungen und fehlender Siegeswille!

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