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Fussball

Michel Platini - Fußballheld und UEFA-Präsident

Auch wenn Michel Platini Frankreich nie zum Weltmeistertitel im Fußball führen konnte – diesen Erfolg konnte erst ein anderer großer französischer Star, nämlich Zinedine Zidane, für sich verbuchen – einzigartig ist Platinis Karriere allemal.Geboren wurde er am 21. Juni 1955 in Joeuf, Lothringen. Mit dem Fußballfieber wurde Michel Platini bereits mit zehn Jahren angesteckt, damals begann er in Joeuf mit dem Kicken. Als 17-jähriger kam er im Jahre 1972 zum AS Nancy, mit dem er 1978 den französischen Pokal gewann. 1979 folgte der Wechsel zum AS Saint-Etienne, mit dem er 1981 die

Michel Platini
Michel Platini, UEFA, UEFA-Präsident

Michel Platini – Fußballheld der Grande Nation

Auch wenn Michel Platini Frankreich nie zum Weltmeistertitel im Fußball führen konnte – diesen Erfolg konnte erst ein anderer großer französischer Star, nämlich Zinedine Zidane, für sich verbuchen – einzigartig ist Platinis Karriere allemal.

Geboren wurde er am 21. Juni 1955 in Joeuf, Lothringen. Mit dem Fußballfieber wurde Michel Platini bereits mit zehn Jahren angesteckt, damals begann er in Joeuf mit dem Kicken. Als 17-jähriger kam er im Jahre 1972 zum AS Nancy, mit dem er 1978 den französischen Pokal gewann. 1979 folgte der Wechsel zum AS Saint-Etienne, mit dem er 1981 die französische Meisterschaft holte. Die Genialität des Spielers Michel Platini blieb auch in Italien nicht verborgen. Die logische Konsequenz: 1982 holte ihn Juventus Turin in die Serie A, wo er bis zum Ende seiner aktiven Karriere bleiben sollte. 1983 gewann er mit der „alten Dame“ den italienischen Pokal, 1984 und 1986 die italienische Meisterschaft. Außerdem holte er 1984 mit Juventus Turin den Europacup der Cupsieger. Dreimal in Folge – von 1983 bis 1985 - wurde er zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Die Umstände, unter denen er mit Juventus 1985 den Europacup der Landesmeister holte, waren tragisch: Im Brüsseler Heysel-Stadion kamen im Vorfeld des Finales zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool 39 Menschen aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen ums Leben. Um nicht noch größere Unruhen zu provozieren, traten die beiden Teams trotzdem zum Match an. Juventus Turin siegte durch ein Elfmetertor von Platini 1:0. Auch im französischen Team mauserte sich Platini zum Ausnahmespieler: 1984 errang die Equipe Nationale unter seiner Führung den Europameistertitel. Am Gewinn der Weltmeisterschaft ging Michel Platini mit Frankreich zweimal in Folge, 1982 und 1986, knapp vorbei. Er scheiterte jeweils im Halbfinale. 1986 blieb wenigstens der Sieg im kleinen Finale gegen Belgien und Platz 3. 1987 beendete Platini seine aktive Karriere. Von 1988 bis 1992 war er Cheftrainer des französischen Nationalteams. Bei der Fußball-WM im eigenen Land 1998 war er Chef des Organisationskomitees. Seine Wahl zum Präsidenten der UEFA am 26. Jänner 2007 ist der vorläufige Höhepunkt in seiner an Höhepunkten nicht armen Karriere.

Bildtext: Michel Platini – französisches Fußballidol und aktueller UEFA-Präsident.
Bildnachweis: UEFA Presseservice

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