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Fussball

Hundskick im Wörtherseestadion

Eine inferiore Leistung bot das ÖFB-Team im gestrigen Testspiel gegen Japan.

Österreich-Japan: 4:3 n.E

Das gestrige Ländermatch Österreich-Japan im neuen Klagenfurter Wörtherseestadion endete nach einem torlosen Remis nach 90 Minuten mit einem 4:3 für Österreich im Elfmeterschießen. Die Leistung der Österreicher kann allerdings nur als extrem schwach bezeichnet werden. In 90 Minuten schaffte es die ÖFB-Elf kein einziges Mal, gefährlich vor das Tor der Söhne Nippons zu kommen. Die technisch versierten, ballsicheren Japaner waren einem Tor weitaus näher, scheiterten allerdings an ihrer Abschlussschwäche. Die erste Chance für Japan hatte Endo in der 22. Minute: Seinen Freistoß wehrte Tormann Helge Payer kurz ab, den Nachschuss hätte Tanaka verwandeln müssen, er traf jedoch zum Glück für die schwachen Österreicher nur die Latte. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde Helge Payer erneut geprüft, diesmal mit einem Schuss von Tanaka. Trauriger Höhepunkt der regulären Spielzeit aus österreichischer Sicht: In der 63. Minute setzte Leitgeb einen Freistoß aus weiter Distanz über das japanische Tor, dies war die „gefährlichste“ Aktion der Österreicher in den regulären 90 Minuten. In der 82. Minute gab Nakamura einen Weitschuss von der linken Seite ab, den Payer erneut parieren konnte. Da die Begegnung Teil des 4-Nationen-Turniers war, bei dem kein Unentschieden vorgesehen ist, kam es nach 90 Minuten zum Elfmeterschießen. Dieses entschieden die Österreicher mit 4:3 für sich, was aber die rund 26.000 Zuschauer in der Wörtherseearena nach dem vorangegangenen, mit lautstarken Pfiffen bedachten Hundskick auch nicht in vollem Umfang besänftigen konnte. Gegen torgefährlichere Gegner als Japan hätte sich die inferiore ÖFB-Elf gestern wohl ein empfindliches Debakel eingefangen. Hoffen wir, dass sich die Mannschaft bis zum Chile-Match am Dienstag auf die gegen Tschechien gezeigten Stärken rückbesinnt.

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