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Euro 2008

Hickersbergers Ende

Ist es Hickersbergers Ende? Viele vermuteten und einige hofften es, aber nun ist es offiziell: Bei einer weiteren Niederlage wird es Konsequenzen geben!

Hicke unter Druck

Ist es Hickersberges Ende? Josef Hickersberger hat mehr als einmal den Rücken vom Präsidium gestärkt bekommen! Neben kleineren "Ausredungen" oder dem Rapport nach dem 3-Länder-Turnier gab es keinerlei Konsequenzen für den Teamchef. Dass könnte sich nun ändern: ÖFB-Vizepräsident Leo Windtner spricht vom Schicksalsspiel für Hicke!

Schicksalsspiel gegen Elfenbeinküste

Wenn man nach Zahlen geht, gibt es nicht viel was für einen Verbleib von Josef Hickersberger als ÖFB-Teamtrainer spricht. Wenn man die sportliche Leistung objektiv betrachtet, weiß man, sie kann auch nicht der Grund für Hickersbergers Verbleib sein. Eine schier endlos lange Diskussion ist ausgebrochen warum Österreich so spielt wie Österreich spielt. Neben fehlenden Spielerpotential und Verletzungspech, bis hin zur ewigen Trainerfrage gab es viele Ansätze, jedoch die Konsequenzen blieben aus. Und nach neun erfolglosen Spielen, wobei fünf Spiele davon in die Kategorie "Unschaubar" fallen, scheint es ein Umdenken im Präsidium des ÖFB zu geben. Offensichtlich soll Hickersberger nun nach einem Kriterium bewertet werden, welches sich schon länger im Fußballgeschäft etabliert hat: Die Leistung der Mannschaft! Dass mag zwar zynisch klingen, jedoch nicht viel zynischer als Antworten auf schlechte Spiele á la: "Wir haben keine besseren Spieler" oder das beliebte "Wir werden diesen Weg weitergehen."

Neben persönlichen Angriffen auf Hickersberger wie: Die Mannschaft spielt so gut wie der Trainer schnell spricht! gibt es auch seriöse Kritik, die aber offenbar weniger Gehör findet als die "Understatements". ÖFB-Vizepräsident Leo Windtner sagte gegenüber der Tageszeitung "Österreich": "Morgen in Innsbruck ist der Prüfstein, das Schicksalsspiel."

Gegen die vielleicht beste afrikanische Mannschaft (euro-fan.at berichtete) zu spielen scheint natürlich ein "undankbarer Prüfstein" für Hicke zu werden, allerdings wurden auch schon dankbarere Gegner wie zum Beispiel Lichtenstein zu Fast-Prüfsteinen. Ein möglicher Nachfolger soll auch schon gefunden sein: Kurt Jara! Aber um Spekulationen nicht weiter zu forcieren, gilt es erst einmal das kommende Match gegen die Elfenbeinküste abzuwarten...

Ob man Hicke mag oder nicht...

...ist nicht die Frage. Ein sicherlich fachlich kompetenter Mensch mit etlichen Jahren Fußball Erfahrung, so einer ist Josef Hickersberger. Und wenn Hickersberger gehen muss, täuscht das auch nicht darüber hinweg, dass das Präsidium des ÖFB aus Populisten und keinem einzigen Ex-Fußballer besteht. Wir müssen allerdings an den Kurzzeit-Effekt denken, denn es bleibt nicht mehr viel Zeit. Und der österreichische Fan will doch nur eine Mannschaft sehen die er auch bejubeln kann...Und vielleicht kein "Wir werden diesen Weg weitergehen" nach einer desolaten Leistung!

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