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Euro 2008

Grenzüberschreitende EM-Züge

ÖBB und SBB werden zur EURO 2008 eng kooperieren, um den Fans das grenzüberschreitende Reisen zu erleichtern.

EM 2008: Enge Kooperation ÖBB-SBB

ÖBB und SBB Kooperation zur EM

EURO 2008 und die Transportfrage: Das ist zweifellos ein wichtiges Thema. Mit einem großen Fan-Ansturm auf die Host Cities in Österreich und der Schweiz ist zu rechnen. Eine sehr große Rolle in der Bewältigung der Menschenmassen spielt in beiden Gastgeberländern die Bahn. Um ein möglichst unbürokratisches, hürdenfreies Reisen für die Fans während der EURO 2008 zu gewährleisten, haben sich ÖBB und SBB miteinander abgestimmt. Ein speziell für die Fußball-EM 2008 entwickeltes Angebot, das im Zuge dieser Kooperation entstand, ist das Kombiticket. Gültig ist es im ÖBB-Fernverkehr in der zweiten Klasse in ganz Österreich. Außerdem grenzüberschreitend in der Schweiz und bei den Verkehrsverbünden und Stadtverkehrsbetrieben der Host Cities beider Länder am gesamten Matchtag und am darauf folgenden Tag bis 12 Uhr mittags. Damit ist das Kombiticket in seiner geplanten Form ein absolutes Novum, das es etwa bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland in dieser Form nicht gab; dort war lediglich der Nahverkehr in entsprechenden Angeboten inkludiert. Selbst für jene unglücklichen Gäste, die keine Matchtickets mehr für die EURO 2008 ergattern konnten, wird es spezielle Angebote geben. So werden die ÖBB zum Beispiel eine VORTEILScard für den Zeitraum der EM 2008 anbieten, außerdem günstige Tagestickets und Netzkarten für das Schienennetz sowohl der Schweizer Bahnen als auch der ÖBB. In den Host Cities wird es von Seiten der jeweiligen Verkehrsverbünde während der EURO 2008 ein 24-Stunden-Ticket geben. Zwar wird es in der Vorrunde wohl nur einen sehr geringen Anteil an grenzüberschreitendem Verkehr zwischen Österreich und der Schweiz geben, da jeweils zwei Gruppen zur Gänze in einem Gastgeberland ausgespielt werden. Ab dem Viertelfinale ist aber mit einer regen Reisetätigkeit von der Schweiz nach Österreich und umgekehrt zu rechnen. Diesem Umstand versuchen ÖBB und SBB mit zusätzlichen grenzüberschreitenden Angeboten Rechnung zu tragen. Wie diese konkret aussehen werden, können die beiden Unternehmen allerdings erst festlegen, wenn die Viertelfinalisten feststehen.

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