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Euro 2008

Fußballleinwände

Fußballleinwände kosten was: Wer in der Host City Wien zur EURO 2008 eine öffentliche Fußballleinwand über drei Meter Größe aufstellen will, der wird von der UEFA zur Kasse gebeten.

Euro 2008: UEFA kassiert Gebühren für Fußballleinwände

Für Fußballleinwände muss man zahlen: Strenge Auflagen muss die Stadt Wien für die Euro 2008 erfüllen. So werden etwa jene zur Kasse gebeten, die während des Turniers Fußballleinwände aufstellen. Diese und andere Details des Vertrages, den die Stadt Wien als „Host City“ der Euro im Jänner mit der UEFA geschlossen hat, sind nun durchgesickert. Innerhalb der Fanmeile am Ring etwa dürfen nur UEFA-Sponsoren werben. Ebenso beansprucht die UEFA die öffentlichen Werbeflächen rund um das Ernst-Happel-Stadion und bei den Anfahrtsrouten vom Westbahnhof und vom Flughafen Wien-Schwechat zum Stadion für ihre eigenen Sponsoren.

Immerhin konnte die Stadt Wien aber vier eigene Sponsoren in der Fanmeile am Ring durchsetzen. Ein durch harte Verhandlungen erreichter Erfolg, so Sportamtsleiterin Sandra Hofmann: „Das ist ein Novum, dass die UEFA überhaupt diese Sponsoren zugelassen hat.“

Noch wichtiger laut Hofmann: „Dass die lokale Gastronomie in der Fanmeile vertreten ist, denn ursprünglich hätte die UEFA das Catering und die Verpflegung in der Fanzone alleine machen wollen.“ Die Kosten für die notwendige Reinigung der Fanzone und für mögliche Schäden muss die Stadt Wien als Veranstalter tragen – diese bekommt dafür im Gegenzug 3,9 Millionen Euro von der UEFA zur Verfügung gestellt.

Die von vielen Fußballfans hochgeschätzten großen Fußballleinwände in Wiener Lokalen und Gaststätten wird es aber wohl nicht in gleicher Zahl geben wie im WM-Jahr 2006: Die UEFA verlangt ab einer Bildschirmdiagonale von drei Metern Lizenzgebühren.

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