1. Stadt Wien
  2. Freizeit
  3. Sport
Mehr Freizeit
Artikel teilen
Kommentieren
Sport

Ablauf einer Dopingkontrolle

Informationen über den Ablauf einer Dopingkontrolle

Wie funktioniert die Dopingkontrolle?

Leider ist die Dopingkontrolle zu einem zentralen Element der Sportwelt geworden und des gibt mittlerweile sehr viele Sportarten, die wenig ruhmreiche Dopingsünder in ihren Reihen wissen. Ursprünglich war die Dopingkontrolle auf die Wettbewerb beschränkt worden. Es hat sich aber in der Praxis herausgestellt, dass das völlig unzureichend ist und dem Doping nicht den Garaus machen kann.

Daher wird seit einigen Jahren die Dopingkontrolle erweitert, das bedeutet, dass Sportler während des Trainings aufgesucht wird. Die Kontrolle ist aber so durchzuführen, dass eine rasche Trainingsaufnahme möglich ist und die Sportlerin bzw. der Sportler wenig Zeit verliert.

Die Dopingkontrolle kann angekündigt oder eben unangekündigt erfolgen, wobei auch bei der angekündigten Kontrolle wenig Zeit, meist nur 5-6 Stunden maximal, zwischen der Ankündigung und der tatsächlichen Durchführung der Dopingkontrolle liegen.

Bei der Dopingkontrolle selbst wird die zu kontrollierende Person dazu angehalten, eine Urinprobe abzugeben. Dies geschieht unter Aufsicht, sodass keine Manipulation möglich ist. Die Urinprobe wird auf zwei Flaschen aufgeteilt: die A- und die B-Flasche. In der A-Flasche wird der pH-Wert analysiert. Gibt es Auffälligkeiten beim Wert, dann liegt Dopingverdacht nahe und es kann weitere Untersuchungen geben. Die B-Flasche bleibt mehrere Tage, meistens 5 - 8 Tage unter Verschluss. Liegt ein Dopingverdacht vor, wird die B-Flasche ergo B-Probe herangezogen, um diesen Verdacht auch nach einigen Tagen der Aufbewahrung zu bestätigen. Weigert sich ein Sportler, eine Urinprobe abzugeben, dann wird dies als positiver Dopingtest gewertet.

Eine weitere Kontrollmöglichkeit ist die Blutabnahme im Rahmen einer Sportveranstaltung. Die Blutabnahme hat den grossen Vorteil, dass die Ergebnisse sofort geliefert werden können. Bei Überschreitung gibt es sofort eine Schutzsperre, über die bei den LangläuferInnen bei der letzten Olympiade heftig diskutiert wurde, weil manche SportlerInnen aus biologischen Gründen schon höhere Werte haben.

 

Text: Wolfgang Winkelbauer

Video
Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Kommentar hinzufügen
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
weitere Meinungen
Keine Kommentare
  1. Stadt Wien
  2. Freizeit