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Ruth Kainberger
Spiele Text: Ruth Kainberger

Tetris - Eine Legende

Seit nunmehr fast 30 Jahren erfreuen sich Groß und Klein an Tetris. Die Regeln sind schnell erklärt. Unterschiedliche Bausteine fallen praktisch vom Himmel und müssen vom Spieler so arrangiert werden, dass eine gerade, lückenlose horizontale Linie daraus entsteht. Sobald diese Linie zusammengewürfelt ist, verschwindet sie und man hat wieder an Raum für neue Bausteine gewonnen. Schafft man das nicht, türmen die Bausteine sich immer weiter auf, bis man schließlich verloren hat.

Tetrisbausteine in blau, orange, grün, rot und violet
© Damian Yerrick | Tetris

Tetris

Der Evergreen unter den Computerspielen erfreute schon unsere Eltern und wird auch unseren Kindern noch Spaß machen. Tetris, das Spiel mit den kleinen Bausteinen, die aufeinander angepasst schöne würfelige Reihen ergeben sollen, hat schon eine sehr weitreichende Geschichte. Wer mehr darüber erfahren will, ist hier ganz richtig.

Die Geschichte von Tetris

Alles nahm seinen Anfang in Russland mit dem Programmierer Alexis Paschitnow, der bereits im Juni 1984 den Grundstein mit der ersten Tetrisversion legte. In Anlehnung an das Puzzlespiel Pentomino, bei dem es zwölf Spielsteine gibt, die auf mit leeren Rechtecken gefüllten Platten so angeordnet werden müssen, dass jedes Rechteck am Schluss benutzt wird, kreierte Paschitnow dann Tetris.

Nachdem schon Paschitnows Kollegenschaft durch und durch Begeistert war von dem neuen Zeitvertreib, wurde das Spiel schließlich an IBM, das IT-Unternehmen, übertragen. Bereits im darauf folgenden Jahr brachte Paschtinow die erste Version in Farbe heraus. Spätestens hier war der Erfolg nicht mehr zu stoppen und die Verbreitung über den ganzen Ostblock ging von statten.

Tetris und die Videospielkonsolen

Über einen ungarischen Geschäftsmann übernahm Tetris dann allmählich den Rest der Welt, sodass es auch für die Videospielkonsolen interessant wurde. Besonders für Nintendo sollte sich das Spiel nach einem länger dauernden Rechtsstreit mit Atair zu einer kleinen Goldgrube entwickeln. Allein der Gameboy, dem das Spiel beigelegt war, verkaufte sich 70 Millionen Mal.

Tetris als Ausstellungsstück

Das Museum of Modern Art in New York hat bereits Ende letzten Jahres verkündet, dass es für eine kommende Ausstellung insgesamt 14 Computerspiele – darunter auch Tetris – erworben habe. Die als herausragende Vertreter des Interaktionsdesigns bezeichneten Spiele werden im Rahmen der im kommenden März startenden Design-Dauerausstellung exponiert.

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