Die Kinos in Wien sind zahlreich und vielfältig. Die Geschichte der Kinos in Wien beginnt mit dem Münstedt Kino Palast im Wiener Prater. Er war nicht nur eines der ersten Kinos in Wien, sondern überhaupt in Österreich. Heute haben sich die Kinos in Wien vielseitig entwickelt, neben den modernen Kinocentern erfreuen sich die älteren Kinos in Wien mit ihrer historischen Ausstattung nach wie vor großer Beliebtheit.
Die erste öffentliche Filmvorführung fand 1894 in Manhattan statt, im Jahr darauf konnte man auch Europa, in Paris und Berlin eine solche besuchen. Im Berliner Wintergarten wurde das erste Mal im November 1895 für ein zahlendes Publikum ein Film vorgeführt, in Österreich wurde die erste öffentliche Kinovorführung für ein geladenes Publikum am 20. März 1896 in der Wiener Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproduktionsverfahren abgehalten. Die Filme waren stumm, schwarzweiß und anfänglich kaum länger als eine Minute.
Bis zur Errichtung von eigenen Häusern wurden die Filme in Schaubuden gezeigt, die Buden im Wiener Prater waren die Vorläufer der Kinos Wien. Nach dem ersten Weltkrieg begann der Ausbau der Kinos in den USA, wie in Europa. Die Bauweise der Kinos war derjenigen des Theaters nachempfunden, wobei die Räumlichkeiten nach und nach großzügiger und die Ausstattung immer luxuriöser wurde. Bis in die 1920er Jahre entstanden phantastische Bauten, auch die Kinos in Wien stellten richtige Kinopaläste dar. Die Filme waren allmählich länger geworden und mit Klavier oder, wenn es der Platz zuließ, sogar Orchester begleitet. Die Kinos Wien dieser Zeit nehmen sich bescheiden aus gegenüber den prächtigen Kinopalästen, die in New York, Berlin oder Hamburg entstanden, die mehr als 2.500 Besucher fassen konnten. Doch brachten es die größten Kinos in Wien immerhin auf ein Fassungsvermögen von 1000 bis 1800 Besuchern, wie etwa das Busch-Kino.
Die Kinos in Wien hatten bis 1999 mit dem Erika-Kino in der Kaiserstraße eine außerordentliche Besonderheit vorzuweisen, es galt als das älteste noch bespielte Kino der Welt. 1999 wurde der Betrieb eingestellt. Nun haben die Breitenseer Lichtspiele (1140 Wien) den Rang als ältester Kinobetrieb der Welt. Sie wurden 1905 als Zeltkino und 1909 als festes Kinogebäude errichtet und zeigen bis heute ein abwechslungsreiches Programm. Auch das Admiral-Kino in der Burggasse wird noch bespielt, das mit seiner Bauzeit von 1912 ein weiteres ehrwürdiges Denkmal der Kinos in Wien darstellt. Eine andere einzigartige Erinnerung an die frühe Geschichte der Kinos in Wien bietet noch heute das Bellaria Kino im siebten Bezirk, Programm der Filme wie das Stammpublikum des Kinos versetzten den Besucher um Jahrzehnte in die Vergangenheit zurück. Auch etwas ganz Besonderes unter den Kinos in Wien ist das Gartenbaukino am Ring. In der originalen Ausstattung aus dem Erbauungsjahr 1960 ist es das letzte große Einsaalkino der Stadt. Mit Plätzen für 736 Besucher und einer wunderbaren Großleinwand ist es der beste Schauplatz für glanzvolle Filmpremieren. Das Kino selbst ist Eigentümer der Viennale, dem Filmfestival Wiens, das seit 1960 alljährlich im Gartenbaukino eröffnet wird.
Diese hier erwähnten historischen Kinos Wien sind sicher nicht die einzigen, die aufgrund ihres besonderen Flairs als bemerkenswerte Stätten der Kinowelt einen Besuch wert sind. So ist auch das Filmcasino in der Margaretenstraße durchaus einen Besuch wert und ein Tipp für Cineasten, die neben einem ausgezeichneten Film auch die Atmosphäre des Kinos selbst genießen wollen.
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Eine umfassende Liste der Kinos Wien finden Sie in diesem Artikel oben, Informationen zum aktuell laufenden Kinoprogramm Wien erhalten Sie unter Kinoprogramm.
Wie wünschen gute Unterhaltung und reichhaltigen Genuss im vielfältigen Angebot der Kinos Wien!

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