
So widersprüchlich wie der Name selber (denn eigentlich heißt der Hundeführerschein richtig Hundeführschein) sind auch die Reaktionen auf die Hundeführerschein Pflicht in Wien, die mit 1. Juli 2010 in Kraft tritt.
Nachdem die überwältigenden Mehrheit von 90% bei der Volksbefragung für eine Hundeführerschein Pflicht in Wien stimmten wurde dieses Gesetz am 19. April von der SPÖ im Wiener Rathaus beschlossen.
Die Intention für die Hundeführerschein Pflicht in Wien war es, das Zusammenleben zwischen Hund und Herrl bzw. Hundehalter und Nicht-Hundehalter in der Stadt zu erleichtern. Mit der nicht ganz so einfachen Klassifikation von Hunderassen in "Kampfhunde" und "Nicht-Kampfhunde" wurde allerdings heftige Kritik gegen die Hundeführerschein Pflicht in Wien laut.
Die Halter der entsprechenden Rassen - darunter Rottweiler, Pitbullterrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Argentinischen Mastiff, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Dogo Argentino und alle Mischlinge - fühlen sich durch diese Hundeführerschein Pflicht in Wien benachteiligt und sprechen von Willkür.
Auch Tierschützer kritisieren die neue Verordnung, da sie befürchten, daß nun eine ganze Reihe von betroffenen Rassehunden ins Tierheim abgeschoben wird. Sie argumentieren gegen die Hundeführerschein Pflicht in Wien mit dem Hinweis darauf, daß die Aggressivität eines Tieres nicht von seiner Rasse, sondern von seiner Erziehung abhängt.
Tatsächlich scheint die Kritik am Hundeführerschein nicht ganz unberechtigt zu sein, denn wenn es eine Hundeführerschein Pflicht in Wien gibt müsste diese für alle Rassen gelten, sind sich auch einige Rechtsexperten einig. Die Gefahr vor beißwütigen Hunden – seien es aggressive Hunde oder sogenannte "Angstbeißer" – würde durch die nur für wenige Rassen geltende Hundeführerschein Pflicht in Wien nicht geringer, argumentieren Tierschützer ebenso wie betroffene Tierhalter und Nicht-Hundehalter und plädieren in ihrer Kritik am Hundeführerschein für eine allgemeine Hundeführerschein Pflicht in Wien, die für die kleinen "Wad‘lbeißer" ebenso zu gelten hätte wie für üblicherweise gutmütige Rassen wie Doggen oder die ins Visier genommenen "Kampfhunde".
Von einem konfliktfreien Zusammenleben zwischen Mensch und Hund, von dem Umweltstadträtin Ulli Sima auf der Stadt-Wien Seite schreibt, scheint man, angesichts der Kritik am Hundeführerschein, also noch weit entfernt zu sein.
Bei der Prüfung zum Hundeführerschein geht es darum Hund und Herrchen auf die Anforderungen die im Stadtleben auf sie zukommen vorzubereiten. Die Hundeführerschein-Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil und ruht auf drei Säulen: der Sachkenntnis des Hundehalters, dem Gehorsam des Hundes und seiner Sozialverträglichkeit. Der Hund muss zum Zeitpunkt der Ablegung der Hundeführerschein-Prüfung mindestens 6 Monate alt und in Wien gemeldet sein (sofern der Hundeführerschein für einen Wiener Hund beantragt und die Kosten dafür im Zuge der Steuerbefreiung refundiert werden soll).
Bei der Hundeführerschein-Prüfung bekommt der Prüfling bzw. sein Herrchen 30 (aus 250) Fragen, von denen mindestens 70% richtig beantwortet werden müssen. Im praktischen Teil werden unter Leitung und Aufsicht eines geprüften Trainers fünf Übungen zum Gehorsam und zur Sozialverträglichkeit des Hundes durchgeführt.
Die Hundeführerschein-Prüfung kann man bei den meisten Hundeschulen, Hundesportvereinen bzw. Hundevereinen ablegen. Die Stellen an denen man die Hundeführerschein-Prüfung ablegen kann finden sich überall in Wien z.B. bei Special Animal (Wien22.), im Floridsdorfer Hundesportclub Floridogs, in der Wiener Hundeschule im 10. Bezirk oder bei Stadthundprofi in 1140 Wien. Bei den Hundeclubs oder dem Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) bekommt man auch Auskunft über den genauen Ablauf der Hundeführerschein-Prüfung.
Die Absolvierung eines Vorbereitungskurses ist keine Voraussetzung für den Hundeführerschein, ist aber durchaus sinnvoll. Auch ist die Mitgliedschaft bei einem Hundeverein ist keine unbedingte Notwendigkeit oder Voraussetzung für den Hundeführerschein. Vor der Prüfung werden die Hunde einer Unbefangenheitsprobe unterzogen. Bestandteil der Unbefangenheitsprobe ist die Überprüfung der Identität des Hundes (Tätowier- bzw. Microchipnummer).
Weitere Voraussetzungen für den Hundeführerschein sind meist auch ein Impfpass (Tollwutimpfung) und eine Hunde-Haftpflicht-Versicherung. Bei augenscheinlichen Wesensmängeln, insbesondere bei Aggressivität gegen Menschen und Hunde werden Hunde nicht zur Prüfung zulassen.
Die Kosten für Hundeführerschein – d.h. die Unterlagen und die Hundeführerschein-Prüfung selber – betragen 25,- Euro. Diese Kosten für die Hundeführerschein-Prüfung relativieren sich in sofern als man die Kosten für Hundeführerschein in der Form zurückerstattet bekommt, dass man nach der erfolgreichen Ablegung der Hundeführerscheinprüfung ein Jahr lang von der "Hundesteuer" befreit wird. Als Anreiz wird den Absolventen des Hundeführerscheins für 1 Jahr die Hundeabgabesteuer von 43,60 Euro erlassen. Dazu muss der Hund in Wien gemeldet sein.


Informationen über Hundeverordnung, Hundehaltung, Leinenpflicht, Beißkorbpflicht, uvm.

Ab 1. Juni 2010 tritt die Regelung des Hundeführschein in Kraft. Alle wichtigen Informationen und der Hundeführschein Fragenkatalog.
22:07
mein hund war an der leine wurde an der lippe verletzt un dhat in der reaktion den anderen hund das ohr schwer verletzt aus angst wahrscheinlich und ich muss jetzt 600 euro zahlen 400 arzt und 200 autoreinigung weil der andere hund ohne leine und beißkorb herumhgelaufen is und absolut ned auf sein herrl gehört hat
und mein ach so orger kampfhund der menschen über alles liebt steht wieder als orsch da
dieses hundeführschein is lächerlich nur damit der bevölkerung gezeigt wird das in dieser miesen regierung zumindest irgendwas gemacht wird aber was wird gemacht nur dummes was kein mensch braucht um mal vl was gegen steuern oder benzin oder lebensmittelpreise zu tun da sind herr feyman und co zu dumm
11:39
11:12
Ich bin der Meinung dass das "Herrl" getestet werden soll, wie er mit Gesamtsitutaionen umgehen kann, immerhin erzieht er/sie den Vierbeiner.
Ich hab mir vor 2 Jahren meine Stafford-Mischlings-Hündin aus einer Tötung von Ungar genommen... Sie ist eine herzensgute Gefährtin und würde niemals jemanden schaden. Sie hat mehr Angst vor ihrem Umfeld, als die Personen vor ihr
13:41
09:48
Im Ernst: Das Problem bei den Kampfhunderassen sind nicht die Hunde, sondern die Menschen. Unser Flat steht Rassebedingt total auf Wasser. Klar haben auch Rassen, die knapp hundert Jahre lang auf Agressionspotential gezüchtet werden eine niedrigere Reizschwelle. AUch wenn heute die Zuchtziele bei den meisten Züchtern längst in ganz andere Richtungen gehen. Das ist aber nicht das Problem.
Das Problem ist, dass es in gewissen Kreisen schick ist, sich nen Kampfhund zuzulegen. Deshalb laufen viele Idioten mit diesen Hunden herum. Und die sortiert man leider nicht mit nem Hundeführerschein aus.
Wir haben einen großen schwarzen Flat Coated und einen kleinen blonden Mix. Ich bin der Meinung, jeder Hundehalter sollte die Prüfung machen müssen. Gerade bei den kleinen glauben die Halter, nichts lernen und nicht erziehen zu müssen. Daher hören die kleinen Hunde oft überhaupt nicht und haben Stress, weil Herrl und Frauerl keine Ahnung von ihrem Hund haben. Schwanzwedeln heißt bei denen, der Hund freut sich und den Hund hoch zu nehmen ist gut, weil er sich dann sicher fühlt.
Hundeführerschein für alle.
Viele Grüße,
Boris
17:50
ein Hundeführerschein
11:30
11:28
ich finde es eine frechheit den hundeführschein ....ich habe noch nie erlebt das mich ein stafford ....ec angefallen oder sonstiges hätte!im gegenteil das sind die liebsten hunde auf dieser welt .....der hundeführschein ist meinermeinung unnötig und geldmacherrei.......und da staat kassiert schon wieder geld was unsere lieben politiker ausgeben können sich ins fäustchen lassen über unser dummes volk!!!!!!!!!!!!!!!DIE MEISTEN WAS FÜR DEN HUNDEFÜHRSCHEIN JA GESTIMMT HABEN SIND ENTWEDER AUSLÄNDER ODER HUNDEHASSER!
12:50
Hunde vor dem Menschen zu schützen!!
Mit der Richtigen Erziehung kann aus jedem GoldenRedriever ein Kampfhund und aus jedem Bullterrier ein Schoßhündchen gemacht werden!
Und darum sollte es gehen: Der Führerschein sollte überprüfen, ob ein ANGEHENDER Besitzer (nächstes Problem, es ist nur dann möglich den Führerschein zu absolvieren, wenn man bereits im Besitz eines Hundes ist) überhaupt fähig ist, die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen und sich artgerecht darum zu kümmern - denn die richtige Erziehung ist der Knackpunkt!!
16:17