In den kommenden beiden Wochen legt die Wiener Polizei wieder verstärktes Augenmerk auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bei der Hundehaltung. Insbesondere wird die Leinen- bzw. Maulkorbpflicht kontrolliert, aber auch auf Verunreinigungen durch Hundekot wird geachtet.
Umweltstadträtin Ulli Sima, Bezirksvorsteher Karl Lacina, Umweltausschuss- Vorsitzender LAbg. Erich Valentin und Peter Goldgruber, Leiter der Sicherheits- und Verkehrspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei, stellten die Schwerpunkt-Aktion am Mittwoch in Wien- Brigittenau am Allerheiligenplatz vor.
Umweltstadträtin Sima dankte der Wiener Polizei für die bisherige gute Zusammenarbeit: "Unser gemeinsames Anliegen ist es, dass das Zusammenleben von Mensch und Hund in Wien konfliktfrei abläuft. Es geht uns um die Sicherheit von Kindern oder Joggern in den Wiener Parks und keinesfalls um Schikanen für Hundebesitzer. Klar ist, dass dazu gewisse Regeln eingehalten werden müssen", so Sima. Dies gilt natürlich auch in Sachen Hundekot und die Verpflichtung der HundebesitzerInnen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entfernen. "Die Stadt Wien tut sehr viel für ein friedliches Miteinander, von der Einrichtung von Hundezonen bis hin zur Gratis-Abgabe von Hundesackerln in den mittlerweile schon 701 Hundeset-Automaten in der Stadt. Die HundehalterInnen müssen aber ebenfalls ihren Beitrag leisten und dieses Angebot auch annehmen", so Sima.
Leinen- oder Maulkorbpflicht
In Wien müssen Hunde an öffentlichen Orten - das sind etwa Straßen und Plätze, aber auch öffentlich zugängliche Teile von Häusern, Höfen oder Lokalen - einen um den Fang geschlossenen Maulkorb tragen oder an der Leine geführt werden. In öffentlich zugänglichen Parks und auf gekennzeichneten Lagerwiesen müssen Hunde immer an die Leine. Maulkorbpflicht herrscht an öffentlichen Orten, wo "üblicherweise" viele Menschen anzutreffen sind, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants oder bei Veranstaltungen.
Im Vordergrund steht die Aufklärung
Die Schwerpunktaktion soll den Wiener Hundehaltern diese Regeln wieder verstärkt in Erinnerung rufen. Erinnert werden soll dabei auch an die 153 Hundeverbotszonen in Wien, das Hundeverbot auf Spielplätzen, Friedhöfen, im gesamten Lainzer Tiergarten und auf den Steinhofgründen. Daneben gibt es aber mehr als 120 Hundezonen mit einer Gesamtfläche von 830.000 m2.
Die Wiener Polizei setzt dabei auf den Grundsatz "Aufklärung geht vor Strafe". Hundehaltern, die sich trotz einer Abmahnung punkto Leinen- oder Maulkorbpflicht als uneinsichtig erweisen, kann aber auch ein Organmandat ins Haus stehen. Übliche Höhe der Verwaltungsstrafe: 21 Euro. Auch in Sachen Hundekot ist die Rechtslage eindeutig, so stehen laut Straßenverkehrsordnung auf das Liegenlassen von Hundekot (§92 Absatz 2 StVO) bis zu 72 Euro Strafe, zuständige Behörde ist ebenfalls die Polizei.
Infos:
Unter www.wien.gv.at/veterinaer/tierschutz/dogguide/ und bei der Tierschutz-Helpline unter 01/4000-8060 gibt es zahlreiche Infos rund um den Hund. Die Wiener Hundezonen sind unter www.wien.gv.at/ma42/hundez.htm zu finden. Alle Hundesackerlautomaten in Wien sind unter www.wien.gv.at/ma48/reinigung/hundesackerl.htm aufgelistet.
Text + Bild: Rathauskorrespondenz


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01:12
01:49
Was mich noch mehr erstaunt und fast schon amüsiert, ist, Herzlichen Dank für Ihren Beitrag, das gleich oben drauf steht. Welchen Beitrag liefert mein Hund da wohl ab, bzw ich, die seine Gacke einsammelt? Ich verstehe das schon als Dank für meine Mühe, zur Sauberhaltung der Strassen beizutragen, und die Strassenkehrer danken es mir auch jeden Tag, aber worin besteht mein Beitrag?
Vielleicht wird aus der Hundegacke Futter für obdachlose Welpen extrahiert, aus Kraftfutter für Hunde lässt sich doch noch einiges holen, getrocknet und dehydriert dient es vielleicht in ärmeren Regionen unseres -oder eines anderen- Landes zum Heizen, vielleicht kurbelt es unsere Recyclingwirtschaft an, weils doch besser verwertbar ist als Fernseher und Computerteile, die dann in Nigeria die Flüsse verseuchen, aber wenn das Hundsi grad Antibiotika wegen Reudeflechte gekriegt hat, ist es vielleicht doch bedenklich, wer weiss.....
Was tut ihr eigentlich mit den Hunderückständen, gibt es da Container, die damit gefüllt werden, wo können wir uns unseren "Lohn" für unsere Sammelaktion abholen, gibt es da etwas zu gewinnen, werden damit lungenkranke Katzen bei Licht ins Dunkel gesponsert, oder so? Ich amüsiere mich weiterhin, erwarte mir dringlichst eine Antwort und sammle weiterhin fleissig die Gacke meines Hundes auf, damit ich wenigstens nur in fremden Hundekot steigen muss, freundliche Grüsse, NK
17:36
hunde dürfen nicht frei sein hunde sollten am besten daheim auf klo gehn und seinen auslauf haben damit sie niemanden belästigen und ich bin für beisskorbpflicht bei erwachsernen menschen und leinen pflicht bei kindern den die könnten meinen hund etwas antuen .
oder besser sind sie für einen hfs
nein alle rassen aber eine befragung sind sie für einen ausländer oder nicht wenn mann schon rassen besogen ist dann auch beim volk den der mensch ist die grosste kreatur was es gibt
14:22
Na wen wundert es dann, wenn sich kaum ein Hundehalter an die gesetzlichen Bestimmungen hält!?
Wenn ich im Auto nicht angeschnallt fahre, dann gefährde ich mich selbst, werde aber sofort zur Kasse gebeten ...
Ein Hundehalter gefährdert die Gesundheit, bzw. das Leben anderer, wenn sein Tier auf andere losgeht.
Ich kann nur selbst aus Erfahrung sprechen, dass sich entlang des Donaukanals oder auch im Prater kaum ein Hundehalter an die Bestimmungen hält. Mir als Jogger oder Radfahrer ist schon mehrere Male ein bellender Hund entgegen gekommen, bzw. hat mich dieser am Rad verfolgt.
Ob er dabei blos spielen will, interessiert mich wenig, wenn er dann mal wirklich zuschnappt (einmal hab ich mich beim Joggen umgedreht und so ein kleiner Kläffer war gerae mit offenem Maul auf meine Wade zu unterwegs, zum Glück angeleint und am letzten cm hat die Leine gespannt) ...
Zu dem Thema Hundekot oder Urinieren an alle möglichen Stellen (Autos, Häuserecken etc ...) frage ich jeden Hundebesitzer nur, ob er seinen Hund auch auf sein Auto, sein Haus etc. urinieren lässt?!
Die Hund kann für all das nichts und ihm mache ich auch keinen Vorwurf, sein Besitzer aber sehr wohl ...
Ähnlich wie bei dem Thema Nichtraucherschutz, sind die Österreicher hier wohl weiter egoistisch und unbelehrbar.
11:40
Sehr schön daher, daß es Hundezonen gibt, doch leider lassen manche Hundebesitzer ihre Hunde dort nach dem Motto "Hundzone, brauch ich mich um nix kümmern" laufen. Kommt es dort zum Mobbing usw. muß das genervte Opfer die Zone verlassen, unverstanden wegen des Wunsches, man möge seinen Hund abhalten, Beutefang- Spiele mit Fremdhund zu veranstalten...
Etwas Toleranz und Verständnis auf beiden Seiten wünsch ich mir
10:53
18:38
13:19
von wegen jeder Nichthundehalter sollte einen Kurs machen, habe ja keinerlei verpflichtungen gegenüber diesen hund und ich selbst habe mir ihn ja nicht angeschafft. was ist das bitte für ein bes.. vorschlag?, wohl sollte es pflicht für jeden werdenden hundehalter sein! "wie erziehe ich einen Hund!" "was heißt leinenpflicht" "was heißt beißkorbpflicht" zum beispiel!
Da es nicht vermeidbar ist derartige Hundebesitzer und deren verstörten entarteten Hunde beim Walken oder spazierengehen zu begegnen
(trotz Leinen- u. Beißkorbpflicht) bin ich gezwungen zur meiner!!sicherheit immer irgendetwas spitzes mit zu haben, beispielsweise walkingstöcke oder ein wanderstock. das kann doch nicht die norm sein daß man sich nur bewaffnet außer haus begeben kann, was soll das?
09:15
Doch nun ist es mir selber passiert das mein Hund ungesichert auf der Strasse lief und jemanden erschreckt hat, und auch söfort eine Anzeige machte.Folgendes ist passiert:
Meine Frau und ich traten in der Früh auf die Terrasse unseres noch nicht ganz fertig gebaute Hauses.Beim Gartentor stand ein etwas älterer Mann mit einem kleinen Hund der reinbellte.Unser Hund natürlich gleich zum Tor um zurück zu bellen.Macht wohl jeder Hund.Der Mann sah unseren Hund nahm seinen Hund rauf und fing entlang des Zaunes an zu laufen.Was würde eurer Hund da machen?Meiner nahm natürlich die Aufforderung zum Spielen an und lief mit.Ich hatte diesen Teil des Zaunes erneuert, da da der Bagger durch musste, und habe den mit dem alten Zaun verbunden.Was ich nicht wusste am ende des Zaunes wo der Zaun noch mit Liguster verwachsen ist ,war im Zaun ein Loch.Am Ende des Zaunes wechselte der Mann die Strassenseite ,mein Hund durchs Loch und ebenfalls auf die andere Seite. Daraufhin warf der Mann seinen Hund in den Garten auf der anderen Starssenseite.Sofort kam mein Hund darauf zurück und der Mann tobte.Ich wollte mich entschuldigen aberer schimpfte und schrie nur mehr Polizei.Die er mit Handy auch gleich rief.
In der Zwischenzeit kamen auch schon Leute dazu.Zwei Polizisten kamen einer zu uns einer zu dem alten Mann.Dem der zu uns kam leckte er sofort die Hand ab und der meinte der macht ja nichts .Aber der andere Polizist kam dann rüber und war sehr naja amtlich,wollte den Hund nicht sehen und redete nur von Anzeige.Wir legen sehr viel Wert auf sozialisierung machen immer einen abstecher zu Hundezonen damit der Hund lernt mit anderen Hunden umzugehen. Das er trotzdem Hunde anbellt die am Garten vorbeigehen und spielen will kann ich ihm einfach nicht abgewöhnen und will es ehrlich gesagt auch nicht,da es ihm offensichtlich Spass macht und er noch keinem Hund etwas getan hat.
Ich will mich da nicht rausreden, das der Hund ungesichert rauskann darf nicht passieren das ist klar.Das der Polizist der den Hund sehen wollte Ihn als verspielt einstufte und der der Ihn nicht sehen wollte als gefährlich sollte auch nicht passieren,er meinte auf die Meinung seines Kollegen das der Hund eh nichts macht"gib mir die Daten die Anzeige schreibe ich".Nun hab ich einen Termin beim Magistrat weis das ich schon verurteilt bin,da ja eine Anzeige die gemacht wurde Geld bringen muss.Wieso werden diese Urteile von Menschen gemacht die mit Hunden nichts zu tun haben wollen?
Naja ist unabänderlich.Weis wer wie hoch solche Strafen werden können?
23:34
Ich kenne die Besitzer nicht und kann nicht wissen, wie der Hund gehalten und erzogen wurde. Ein Hund der gequält wurde, ist aber vielleicht noch unberechenbarer, als eine Löwe in freier Wildbahn.
Ich erwähnte gestern die Wiesen im Prater. Es gibt dort Hundezonen! Warum müssen diese großen Hunde auf den Wiesen daneben frei herum laufen?
Vielleicht könnte man die Zonen noch besser kennzeichnen und die Wiesen, die keine Zonen sind ebenfalls.
Abschließend noch einmal mein Vorschlag, der diese Probleme vielleicht lösen könnte: "Ich bin dafür, dass man für bestimmte Hunderassen (welche, das sollen diejenigen bestimmen, die sich mit Hunden auskennen) eine Prüfung machen muss und es sollte dabei auch sicher gestellt werden, dass der Besitzer die nötigen Voraussetzungen erfüllt, um einen solchen Hund halten zu können, ohne das der Hund und das Umfeld darunter leiden muss."