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Ostergedichte – passend zur Osterzeit

Eine Karte mit Ostergedicht vor Osterhasen und Ostereiern
© Bredehorn.J/ pixelio.de | Ein Ostergedicht als Ostergruß

Zu Ostern kann ein kleines Ostergedicht die Kinder erfreuen oder als Ostergruß versendet werden. Zwei lustige Ostergedichte über Ostereier, Hühner in ihrem Stall und den Osterhasen, der die Welt nicht mehr versteht, gibt es hier.

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Eine Auswahl unserer Lieblings-Ostergedichte zum Vortragen an Ostern, zum Verschicken in Osterkarten oder einfach zur Unterhaltung.

Wer so viele Eier produziert

Hektik herrscht im Hühnerstall,
es ist gar viel zu tun,
doch gibt’s zu wenig Personal,
kein Huhn kann da mehr ruh’n.
Die Auftragslage ist famos,
jeder will nun Eier,
egal ob mittel, klein und groß
für die Osterfeier.

Rund um die Uhr wird produziert,
man gönnt sich keine Pause,
damit auch alles fertig wird
bis zur Osterjause.

Auch Hasen hat man engagiert,
die Eier bunt bemalen,
wodurch’s Produkt noch schöner wird,
um Kunden zu gefallen.
Der Konsument ist hocherfreut
über die bunten Eier,
Die Hühner aber sind verstört,
die Produktion kam teuer.

Nach Ostern geht’s den Hühnern schlecht,
Burn-Out heißt das Syndrom,
kein Huhn mehr produzieren möcht,
leidet an Depression.
Das Huhn ist ausgelaugt, gestresst,
hat sich übernommen,
nur damit zum Osterfest
viel Eier wir bekommen.

So wünsch ich Dir zu Ostern nun
Ruhe und Genuss,
damit man nicht –
ganz gleich dem Huhn,
nachher leiden muss. 

Alexandra May, März 2008

» Alles rund ums Osterfest: Traditionen, Mythen, Rezepte und die besten Deko-Ideen! 

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Traurig ist der Osterhase

Traurig ist der Osterhase, versteht die Welt nicht mehr
Wo kommen die bunten Eier schon ab Jänner her?
Während all der letzten Jahre hat er mit Bedacht
seine Osterhasenware erst zur Osterzeit gebracht.
Doch kaum ist Weihnachten vorüber, muss er plötzlich sehen
wie vor lauter Osterware Regale übergehen.
Und so fragt der Osterhase sich was das denn soll,
hatte er doch all die Jahre ein Ostermonopol.
Die Konkurrenz scheint‘s nicht zu kümmern, liefert und produziert
lange vor der Osterzeit, der Hase doch verliert.
Keiner braucht mehr seine Ware, er bleibt darauf sitzen,
die jahrelange Tradition kann ihm auch nicht nützen.
Unser armer Osterhase kann nicht mehr bestehen,
muss daher, wie viele And’re, schließlich stempeln gehen.
Während der Osterhandel blüht, heißt es doch indes
für unsren armen Osterhasen auf zum AMS.
Dort fragt ihn dann eine Dame in recht reschem Ton:
„Was ist denn Herr Osterhase ihre Qualifikation.“
Als der Hase ihr nun schildert, was er bisher gemacht,
wirkt die Dame fast erheitert, wobei sie zynisch lacht:
„Wo leben Sie denn, dass sie denken das wäre noch gefragt?
Höchste Zeit mal umzudenken“, die Dame schließlich sagt.
Flexibel soll der Hase sein, den Horizont erweitern,
bereit für neue Wege sein, sonst würde er wohl scheitern.
So landet unser Osterhase mit einem Bildungsplan
in einem Kurs um dort zu lernen, wie er Weihnachtsmann werden kann.

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Leon Leer

11. März 2024 - 11:44 Uhr

Bitte mehr soße

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