Fernsehprogramm - TV Programm

Fernsehprogramm - Geschichtliches / TV Programm Überblick zum aktuellen Fernsehprogramm wie z.B. ORF 1, ORF 2, ORF SPort Pus, ATV, 3Sat, uvm.

Fernsehprogramm vom 17.05.2012

  ORF1 ORF2 3sat ATV ORF Sport+
vormittag
06:00
Das Dschungelbuch
06:10
Servus Kasperl
06:35
Coco, der neugierige Affe
07:50
Rhythmus im Blut!
09:15
Dancing Stars
10:55
Dancing Stars
11:10
Darf ich bitten?
06:00
Text Aktuell
07:00
Wetter-Panorama
09:00
ZIB
09:05
Seesterne
10:35
Herrn Josefs letzte Liebe
06:05
Geld und Geist
07:45
Alpenpanorama
09:00
Abenteuer Almaty
09:45
Giganten: Beethoven - Genie am Abgrund
10:45
Das Beethoven-Projekt
05:15
Fashion TV
06:30
Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft
07:25
Ally McBeal
08:10
Die Nanny
08:40
ATV LIFE
09:05
Teleshopping
09:35
MediaShop
06:00
Tanzen Europameisterschaft Formation, Latein und Mannschaft, HIghlights aus dem Multiversum
08:15
Formel 1 Grand Prix 2012, Highlights aus Barcelona
10:15
Golfmagazin
10:45
Sport-Bild
11:15
Fußball Arena
nachmittag
12:50
Total verknallt in Tad Hamilton
14:20
(Traum)Job gesucht
15:45
Fußball Arena live 36. Runde: Red Bull Salzburg - Trenkwalder Admira
15:55
Fußball Arena live 36. Runde: Red Bull Salzburg - Trenkwalder Admira
12:00
Frühschoppen zu Christi Himmelfahrt
13:00
ZIB
13:10
Weißblaue Geschichten
13:55
Das süße Leben des Grafen Bobby
15:25
Vier Mädels aus der Wachau
17:00
ZIB
17:05
Heute in Österreich
17:35
Unter Geiern und Wölfen - 50 Jahre Alpenzoo Innsbruck
12:20
Ludwig van Beethoven - Die Klavierkonzerte
13:00
Villgraten - Eine entschleunigte Welt
13:25
Hüttengeschichten (1/3)
14:10
Hüttengeschichten (2/3)
14:55
Hüttengeschichten (3/3)
15:40
Zeitreise ins Berner Oberland
15:50
Die Marco Polo-Fährte (1/5)
16:35
Die Marco Polo-Fährte (2/5)
17:20
Die Marco Polo-Fährte (3/5)
12:05
Verbraten & verkauft
13:40
Mit Schirm, Charme und Melone
15:20
Instinkt
17:45
Dance! Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt
12:55
Fußball Europameisterschaft 2012
13:25
UEFA Champions League Magazin 2012
13:50
Beachvolleyball World Tour 2012
14:15
Titel foglt !!!
16:15
Rallye Weltmeisterschaft 2012
17:15
Olympische Sommerspiele 2012
abend
18:00
Fußball Arena
19:25
Mein cooler Onkel Charlie
19:50
Sport
20:00
ZIB 20
20:07
Wetter
20:15
Alice im Wunderland
21:55
ZIB Flash
22:05
Jumper
23:30
Brüno
18:00
Aufgetischt
18:47
Was ich glaube
19:00
Bundesland heute
19:30
Zeit im Bild
19:46
Wetter
19:52
FeierAbend
20:05
Seitenblicke
20:15
Klingendes Österreich
21:20
ZIB
21:30
Trautmann
23:05
Ernst Hinterberger - Jetzt red' i
23:40
Ein echter Wiener geht nicht unter
18:05
Die Marco Polo-Fährte (4/5)
18:50
Die Marco Polo-Fährte (5/5)
19:30
SehnSUCHT
20:15
Wahnsinnig verliebt!
21:45
Beyond this place
23:20
Die Geschichte des Richard O.
20:00
ATV Aktuell mit Sport
20:10
ATV Wetter
20:15
Timeline
22:30
Wir waren Helden
18:00
Tanzen Europameisterschaft Formation, Latein und Mannschaft, HIghlights aus dem Multiversum
20:15
Handball Champions League Damen 2011/2012
21:45
Supermoto 2.Lauf, Highlights aus Fuglau
21:55
Highlights FIA Endurance Race Spa 2012, 2.Station
22:50
Handball Champions League 2011/2012 Magazin
23:15
Formel 1 Grand Prix 2012, Highlights aus Barcelona
nacht
00:45
Out of Time - Sein Gegner ist die Zeit
02:25
Jumper
03:45
(Traum)Job gesucht
05:10
Emilys Liste
05:30
Bezaubernde Jeannie
00:50
Kaisermühlen Blues
01:35
Kaisermühlen Blues
02:20
Kaisermühlen Blues
03:05
Kaisermühlen Blues
03:55
Kaisermühlen Blues
04:40
Kaisermühlen Blues
05:25
Kaisermühlen Blues
00:45
SehnSUCHT
01:30
Die Geschichte des Richard O.
02:55
Wahnsinnig verliebt!
04:25
Indochinas Träume (1/2)
05:10
Indochinas Träume (2/2)
01:10
Instinkt
01:15
Golfmagazin
01:45
Sport-Bild
02:15
Fußball Arena
03:55
Fußball Europameisterschaft 2012
04:25
UEFA Champions League Magazin 2012
04:50
Beachvolleyball World Tour 2012
05:15
Handball Liga Austria 2012

Fernsehprogramm - Geschichtliches

Fernsehprogramm gab es erstmals unter dem Nazi-Regime 1935.
Fernsehprogramm - Geschichtliches. © www.pixelio.de/Momo111/S. Harig

Fernsehprogramm des NS-Regimes

Fernsehprogramm gibt es länger als viele denken mögen. Das weltweit erste regelmäßig ausgestrahlte Fernsehprogramm kam ausgerechnet in Nazi-Deutschland im Jahre 1935 zustande. Am 22. März 1935 ging der „Fernsehsender Paul Nipkow“ in Betrieb. Die Namensgebung geht auf den Erfinder gleichen Namens zurück. Dieser erfand bereits 1884 die so genannte „Nipkow-Scheibe“. Diese konnte Bilder zeilenweise abtasten und in elektrische Impulse umwandeln. Die Übertragung dieser Impulse an andere Stellen war eine der Grundvoraussetzungen für die Entwicklung des Fernsehens. In Bezug auf die Zuständigkeiten für das Nazi-Fernsehen kam es zu einem Kompetenzstreit, der schließlich in die Aufteilung der Kompetenzen auf drei verschiedene Reichsministerien des Regimes mündete: Für Inhalte im Fernsehprogramm der Nazis war Propagandaminister Joseph Goebbels zuständig. Der für die Luftfahrt zuständige Hermann Göring zeichnete verantwortlich für die kriegswichtigen Aspekte der Bildübertragung und verschiedene wechselnde Reichspostminister für den reibungslosen technischen Ablauf. Technisch war das Fernsehen unter den Nazis noch alles andere als ausgereift, es ging dem Regime in erster Linie darum, auf diesem Gebiet aus Propagandazwecken der englischen BBC zuvorzukommen. Das Fernsehprogramm, das damals dreimal wöchentlich von 20:30 bis 22 Uhr ausgestrahlt wurde, konnte allerdings zunächst nur in Berlin und Umgebung empfangen werden. Empfangsgeräte in privaten Haushalten gab es damals natürlich noch so gut wie überhaupt nicht.

Fernsehprogramm öffentlich konsumiert

 

Nach und nach wurden in Berlin öffentliche Fernsehempfangsstellen errichtet, die erste 1935 im so genannten Reichspostministerium. Ob diese immer aufgesucht wurden, um das den Zielen des Regimes angepasste Fernsehprogramm zu konsumieren, ist fraglich: Es handelte sich um kostenlos zugängliche beheizte Stuben, in denen jeweils c.a 30 Sitzplätze und nur je zwei für heutige Verhältnisse extrem kleine Empfangsgeräte zur Verfügung standen. Von 1941 bis 1943 war das Fernsehprogramm des „Senders Paul Nipkow“ auch in verschiedenen Fernsehstuben in Hamburg zu sehen. Das Fernsehprogramm musste auf Bildschirmen von einer Größe von nur 18x22 Zentimeter verfolgt werden. Noch dazu hatten die damaligen Empfangsgeräte eine extrem schlechte Bildauflösung, was zur Folge hatte, dass die übertragenen Bilder oft von einem Sprecher erläutert werden mussten. Das Fernsehprogramm bestand in erster Linie aus Wochenschauen, Varieté-Sendungen, Kurzfilmen und Propagandasendungen. Während der olympischen Spiele 1936 in Berlin wurde das Fernsehprogramm des Senders vorübergehend auf täglich acht Stunden ausgedehnt. Zur massenhaften Verbreitung sollten dann erschwingliche Empfangsgeräte beitragen: 1939 wurde der erste „Fernseheinheitsempfänger“ E1 auf der Rundfunkausstellung präsentiert. Dieser sollte für 650 Reichsmark den Weg in den Handel finden. Vorgesehen war, von diesem Empfänger 10.000 Stück zu bauen. Fernsehprogramm als echtes Massenmedium kam unter dem Nazi-Regime allerdings nicht mehr zustande: Der zweite Weltkrieg kam dazwischen und bis zum Beginn des Krieges am 1. September 1939 wurden gerade einmal 50 Stück vom E1 gefertigt. Während des Krieges änderte sich zunächst der Verwendungszweck des Nazi-Fernsehens: Die Empfangsgeräte wurden aus den vorher eingerichteten Fernsehstuben entfernt und dienten stattdessen nun als „Erholung“ für im Krieg verwundete Soldaten in Berliner Lazaretten. Im November 1943 kam es durch Bombenangriffe zur Zerstörung des Berliner Senders. Dies führte dazu, dass das Fernsehprogramm nur noch über das Breitbandkabelnetz der Reichspost übertragen wurde. Nach dem Ende des Nazi-Regimes wurde das Fernsehprogramm bzw. der Betrieb eines solchen durch die Alliierten zunächst verboten. Erst 1950 nahm zunächst in Hamburg, ein Jahr später dann in Berlin das deutsche Fernsehen wieder seinen Betrieb auf. Erst im Jahre 1955 konnte in der damaligen BRD das Fernsehprogramm im gesamten Bundesgebiet empfangen werden. Interessant ist, dass im Fernsehprogramm der Nazis einige spätere Sendungsformate bereits erste Vorläufer hatten. So gab es etwa mit der Sendung „Die Kriminalpolizei warnt!“ bereits ein ähnliches Format, wie es heute „Aktenzeichen XY“ darstellt.

Autor: Andreas Lassnig

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