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Ausflugsziele

Tiere im Haus des Meeres

Was schwimmt denn da? Im Haus des Meeres in Wien erwartet Sie eine beeindruckende Vielfalt an Wasserlebewesen. Prächtige Unterwasserlandschaften mit zahllosen Fischen – vom kleinen Clownfisch bis hin zu veritablen Haien – garantieren ein atemberaubendes Erlebnis. Darüber hinaus behausen verschiedenste Tiere aus den Tropenregionen den beliebten Zoo: Spinnen, Schlangen, Vögel, Affen, Krokodile und mehr. Stadt-Wien liefert einen Überblick und hat die größten Highlights für Sie zusammengefasst!

Ein Hai im Aquarium
© Haus des Meeres/ Novak | ein gefährlicher Schwarzspitzenriffhai im Aqua-Terra Zoo

Das Haus des Meeres versammelt Wasser-, Land- und Lufttiere

Im Haus des Meeres tummelt sich allerlei Tierisches. Insgesamt sind in dem Zoo über 10 000 Tiere versammelt. Besucher staunen nicht schlecht angesichts der großen Vielzahl an Kleinorganismen, Fischen, Vögeln, Amphibien, Reptilien und Säugetieren. In unterschiedlichen Abteilungen der mehr als 4 000 m² großen Anlage können kleine und große Vertreter des Tierreichs in ihrem künstlichem Habitat beobachtet werden. Das reichhaltige Veranstaltungsangebot des Hauses erlaubt einen tiefen Einblick in das Leben der unterschiedlichen Lebensformen.

Terrarium - Reptilien, Amphibien, Spinnen

Schlangen, Schildkröten, Echsen, Frösche und Vogelspinnen finden sich in der Terrarienabteilung des Zoos. Wildtiere aus allen Erdregionen lassen das Herz von Liebhabern exotischer Kriech- und „Krabbeltiere“ höher schlagen.

Unter den vielen verschiedenen Schlangenarten befinden sich etwa Vertreter der berüchtigten Mambas, die giftigsten und schnellsten Giftnattern der Welt. Weniger gefährlich sind die präsentierten Chamäleons. Mit etwas Glück kann man sie beim Beutefang erleben: die extrem lange Zunge dient dabei als Greiforgan. Gut hinsehen heißt's bei der sogenannten Mata Mata. Die kuriose Fransenschildkröte lauert ihrer Beute auf Gewässerböden bestens getarnt auf.

Fische, Korallen, Haie

Der Aqua Terra Zoo macht seinem Namen alle Ehre und hat dementsprechend viel für die Freunde der Wasserwelt zu bieten. Es bietet neben Meeresfischen sowohl tropische als auch heimische Süßwasserfische zur Schau.

Einen der Höhepunkte stellen vermutlich die Piranhas dar. Die zu unrecht als blutrünstig verschrieenen Schwarmfische bewohnen die tropische Süßwasserabteilung. Unter anderem auch Blattfische, Neonsalmler und Stechrochen. 

Ein Besuch im Haus des Meeres heißt nicht zuletzt eintauchen in die wunderschön farbenprächtige Welt der Ozeane. Die bunte Korallenszenerie vermittelt waschechte Eindrücke vom Leben im Blau: Clownfische, Seepferdchen, Rotfeuerfische et cetera et cetera. Sie alle machen den Rundgang zu einem abwechslungsreichen Vergnügen.

Für viele der ausschlaggebende Grund für einen Besuch ist das große Haibecken mit Weiß- und Schwarzspitzenriffhaien sowie einem Bambushai. Insofern hat man dem größeren Zoo in Schönbrunn etwas voraus. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht von Haien als menschenfressende Tötungsmaschinen werden die wenigsten von ihnen dem Menschen gefährlich. Im Gegenteil: Wir selbst sind es, die viele dieser faszinierenden Wesen an den Rand des Aussterbens gedrängt haben. Auch die Haifische im Aqua Terra Zoo müssen nicht gefürchtet werden. Sie ernähren sich von Tintenfischen und kleinen Fischen.

Ein eigener Bereich ist außerdem den Tieren aus dem Mittelmeer gewidmet. Obwohl manch einer das eine oder andere aus dem Urlaub kennt – so geruhsam wie hier hat man sie wohl noch nie beobachten können!
Viele Badegäste müssen jedes Jahr unliebsame Erfahrungen mit Seeigeln machen. Hier können die kugeligen Stachelträger aus sicherem Abstand beäugt werden. Ebenso die verwandten Seesterne, Octopusse, faszinierend schaurige Muränen und natürlich Fische, Fische und nochmals Fische.

Krokodile, Schildkröten, Affen

Für jene, die sich gerne an die Äquatorregion versetzt fühlen sind Tropenhaus und Krokipark die richtigen Anlaufpunkte. Ein dicht umwachsener Pfad führt die Besucher in den exotischen Lebensraum Regenwald ein.

Dieser Zoobereich hebt sich aus einem speziellen Grund von den anderen ab. Viele Tiere können sich hier völlig frei bewegen und sind durch keinerlei Absperrung von den Zoogästen getrennt. Das macht den Besuch natürlich zu einem ganz besonderen Erlebnis. Zu befürchten hat man von den herumlaufenden Tieren nichts. Nur darf man sie auf keinen Fall füttern – das wird hier gar nicht gern gesehen und ist auch strengstens verboten. Schildkröten, Affen, Vögel und Flughunde – Fledertiere mit einer Spannweite von bis zu 40 cm – sind die Attraktionen.

Wer eine Eintrittskarte löst, der sollte eines auf keinen Fall versäumen: den Krokipark. Dort können mächtige Brillenkaimane bewundert werden. Die Panzerechsen, welche in freier Wildbahn in Südamerika anzutreffen sind, erreichen eine Länge von über 2 Metern. Für ihre Mitbewohnern aus dem Park – hauptsächlich Vögel, Schildkröten und Fische – stellen sie dennoch keine Bedrohung dar, da sie an totes Futter gewöhnt sind. Im Eingangsfoyer kann man durch ein Bodenglas im Wasserbecken einen Blick von unten auf die Krokodile werfen.

Das und vieles mehr spielt sich im Haus des Meeres in Wien ab. Am besten vorbei schauen und sich selbst ein Bild machen!

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