Derwisch

Derwisch erzählt orientalische Märchen: Das Interkulttheater verwandelt sich ab 14. Oktober in eine oriantalische Welt.

Derwisch erzählt orientalische Märchen

Fotocredit: Stefan Smidt
Aret Güzel Aleksanyan verzaubert als Derwisch mit oriantalischen Geschichten.

Ein Fest für alle Sinne - besser kann man das Derwisch-Programm von Aret Güzel Aleksanyan wahrlich nicht beschreiben. Zu sehen ab 14. Oktober im Interkulttheater.

Orient, wo hin man blickt, hört und schmeckt. Bereits beim Betreten des Theaters umhüllt eine Wolke aus orientalischen Gewürzen die Besucher. Auf dem Weg in den Theaterraum verführen Köstlichkeiten aus 1000 und einer Nacht. Neben Tee aus dem Samowar gibt es Datteln, getrocknete Marillen, Nüsse, gefüllte Fladen und vieles mehr. Genießer können es sich in einem Extraraum bei einer Wasserpfeife gemütlich machen. Und ganz Neugierige kommen auch auf ihre Rechnung - ihnen liest eine Wahrsagerin aus der Hand.

Es fällt schwer, sich von diesen sinnlichen Genüssen los zu reißen, aber es lohnt sich. Denn hinter der Bühne wartet bereits Aret Güzel Aleksanyan auf seinen Auftritt seines bereits vierten Programms "Safrangelb und Wüstengold". Und dann der große Moment - gewandet in orientalische Stoffe, betritt Aret Güzel Aleksanyan als Derwisch die Bühne und verzaubert mit seinen Geschichten Jung und Alt. Er erzählt mit samtener Stimme von Alt-Damaskus, über Integration, der Begegnung fremder Kulturen und auch vom Hürdenlauf auf Beamtenebene für ausländische Mitbürger. Einfach zum Weinen und zum Lachen, zum Mitfühlen und Träumen. Abgerundet wird das Programm durch die wunderbaren Tänze von Mandana Alavi Kia. Ein orientalischer Traum. Als Erinnerung erhält jeder Besucher ein kleines Andenken, das an die Weisheit und somit an Derwisch erinnern soll.

"Derwisch erzählt 4: Safrangelb und Wüstengold" ist von 14. Oktober bis Dezember im Interkulttheater in der Filligradergasse 16 im 6. Bezirk zu sehen.

Infos: www.interkulttheater.at

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