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Bildung Text: Patricia Staniek

Wissensmanagement

Wissensmanagement ist komplex. Es ist der ganz bewusste Umgang mit der Ressource Wissen.

In fast allen Bereichen verkürzen sich die Produktzykluszeiten immer weiter. Kundenanfragen müssen innerhalb von Minuten beantwortet werden können. Vor wenigen Jahren war dies kaum vorstellbar. In rasanter Geschwindigkeit wurden Kommunikationsnetze geschaffen, die es den Menschen ermöglichen permanent miteinander zu kommunizieren. Organisieren Sie Ihre Informations- und Wissensquellen so, dass alle MitarbeiterInnen Zugriff auf benötigte Infos haben. Im operativen Bereich ist das meist in Bezug auf Kundenkontakt. Durch Wissensmanagement schaffen Sie sich Vorsprung. Vorsprung am Markt und Vorsprung vor dem Mitbewerber.

1. Identifizieren Sie zuerst alle vorhandenen Wissensressourcen. Dies ist die Basis zum Aufbau Ihres Wissensmanagement-Systems.

  • Führen Sie eine Bestandsaufnahme durch – eine Ist-Analyse.
  • Decken Sie auch unternehmerische Wissensdefizite auf.
  • Analysieren Sie die Geschäftsprozesse

2. Die Dokumentation von Wissen ist der zentrale Schritt für softwarebasierendes   Wissensmanagement. Sichern Sie auch das Wissen Ihrer MitarbeiterInnen. Einschulung bedeutet immer viel Mühe und Arbeit. Durch gesichtertes Wissen in Form von Handbüchern (EDV-orientiert) kann Wissen an neue MitarbeiterInnen leicht transportiert werden. Stellen Sie sich vor, eine MitarbeiterIn hätte einen besonderen Arbeitsprozess  für sich entwickelt und nicht dokumentiert. Sie/Er verlässt das Unternehmen mit ihrem/seinem Wissen. Damit ist es zumeist für Unternehmen verloren. Oftmals ist Wissen bereits dokumentiert, liegt aber in Dokumenten vor, die für andere Personen nicht einsehbar sind. – Projektarbeiten z.B.

  • Wissen muss verwaltet sein. Damit ist Ablage, Speicherung und Bereitstellung gemeint. Dies passiert in dieser hochtechnologisierten Zeit zumeist über Software.Programme (Workflowmanagement-Systeme). Alle Basistechnologien helfen nicht wirklich viel, wenn Wissen nicht dorthin gelangt, wo es benötigt wird. Man unterscheidet zwei Verteilungstechniken: Pull-Techniken: Das Bereitstellen der Info wird durch den Benutzer initiiert. Push-Techniken: Das Bereitstellen der Info wird durch den Absender initiiert. Es gibt spezielle Software-Systeme die diesen Prozess im Bereich von Gruppen,-, Team-, und Projektarbeit begleiten. Weiters sollten Unternehmensportale einen Zugriff auf das unternehmerische Wissen bieten.
  • Sind Sie ausreichend in informelle Netze eingebunden? Ist es Ihnen bewusst, was Wissensmanagement für Ihre Karriere oder ihr Unternehmen bedeuten kann? Schaffen Sie die Arbeitsbedingungen die eine informierte Person braucht, um die Produktivität zu steigern.

 

Rhetorik in Action, Institut for Management Development

 

 

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