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T-Systems forciert Brückenschlag zwischen Bildung und Wirtschaft

September 2007. Die Wirtschaftsgespräche in Alpbach beschäftigten sich dieses Jahr mit den Schwerpunktthemen Arbeit und Erwerbsbeschäftigung in Europa. Rudolf Kemler, Vorsitzender der Geschäftsführung bei T-Systems in Österreich, zeigte die aktuellen Herausforderungen in der Informations- und Kommunikations-Industrie auf. Zudem unterstreicht Kemler die gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Verantwortung von Unternehmen anhand konkreter Beispiele.

Foto von Rede bei Veranstaltung
© Markus Prantl | Was tun bei Fachkräftemangel?

Fachkräftemangel am IKT-Arbeitsmarkt

Wien, 03. September 2007. Informations- und Kommunikations-Technologie (IKT) ist ein entscheidender Faktor der Attraktivität eines Standortes und ein bedeutender Eckpfeiler der österreichischen und europäischen Wirtschaft. In ganz Europa sind jedoch Engpässe bei Fachkräften für IKT zu verzeichnen. „Insbesondere in der dynamischen, vom rasanten Technologiewandel geprägten IKT-Branche steigen die Anforderungen an Mitarbeiter permanent“, erklärte Rudolf Kemler, Geschäftsführer T-Systems in Österreich, bei den diesjährigen Wirtschaftsgesprächen. „Gefragt sind kombiniertes, interdisziplinäres Denken, Handling der zunehmenden Komplexität, Know-how im Projektmanagement und vielfältige soziale Fähigkeiten“.

Laut Kemler tragen Unternehmen zunehmend eine wichtige gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Verantwortung. Es gelte, den Forschungs- und Entwicklungsbereich voranzutreiben und gezielt Initiativen zur frühzeitigen Technikförderung an der Schnittstelle zwischen Bildung und Wirtschaft zu unterstützen. „Die Technikförderung im T-Center Betriebskindergarten oder die Teilnahme am Wiener Töchtertag erachten wir beispielsweise als wichtige Maßnahmen, um frühzeitig ein Verständnis für Technik zu vermitteln. Aber auch intensiver Erfahrungsaustausch mit Bildungseinrichtungen in Form von Kooperationen, gemeinsamen Projekten, Diplomarbeitsbetreuung und das Anbieten von Praktikumsplätzen helfen uns dabei, einen Brückenschlag zwischen Bildung und Wirtschaft zu ermöglichen“, so Kemler.

Seit Herbst 2006 bildet T-Systems Lehrlinge zum IT-Techniker aus. Auch gezielte Investitionen in Traineeprogramme, Fachkarrieren und Frauenförderung in Technologieberufen sind bei T-Systems Teil der unternehmensinternen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Kemler zur T-Systems Entwicklung in Österreich: „Wir gehen heuer von einem Mitarbeiter-Wachstum im zweistelligen Prozentbereich aus. Derzeit sind rund 50 interessante Positionen im technischen Umfeld bei uns ausgeschrieben.“

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