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Do's and Don'ts bei der Gehaltsverhandlung

Gehaltsverhandlungen sind für die meisten Menschen ein unangenehmes Thema. Umso besser sollten Sie sich auf diese Situation vorbereiten - denn wer selbstbewusst auftritt und vernünftig argumentiert, hat auf jeden Fall bessere Chancen! Mit den folgenden Do's und Don'ts sind Sie bestens für die nächste Gehaltsverhandlung gerüstet.

Bild von Papier mit der Aufschrift: Boss - ich brauch mehr Geld!"
© Pauline/pixelio.de | Wie meistert man eine Gehaltsverhandlung?

Do’s bei der Gehaltsverhandlung

Gut vorbereitet ist halb gewonnen! Zählen Sie Ihre Leistungen und Erfolge auf, ohne zu übertreiben. Besonders interessant sind Arbeiten, die Sie zusätzlich erbracht haben. Für Ihren normalen Job werden Sie ohnehin schon bezahlt.

Argumentieren Sie nur über Fakten. Rechnen Sie ihm vor, wie viel Sie einsparen konnten, wie viel Umsatz/Kunden/Gewinn Sie der Firma zusätzlich beschert haben.

Seien sie bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Zeigen Sie, dass Sie gerne und hochmotiviert im Unternehmen arbeiten und Lust auf mehr Verantwortung haben. Wenn sie konkrete Projekte ansprechen können, kommen Sie automatisch zum Thema "Mehr Gehalt".

Arbeiten Sie auf eine Win-win-Situation hin. Seien Sie offen für Kompromisse, anstatt etwas zu erzwingen. Zufriedenheit auf beiden Seiten ist die beste Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit.

Bringen Sie Ihr stärkstes Argument zum Schluss. Möglicherweise hat Ihr Chef bis dahin seine Trümpfe ausgespielt und keine Einwände nachzusetzen.

Treten Sie selbstbewusst auf. Sie leisten etwas, also verdienen Sie auch etwas. Zu verlieren haben Sie nichts, solange Sie nicht aus der Rolle fallen.

Geben Sie eine Bandbreite an, in der Sie sich bewegen wollen, dadurch lassen Sie ihrem Vorgesetzten etwas Spielraum.

Wenn Ihr Chef ein durchaus realistisches Angebot ablehnt, dann nehmen Sie einen neuen Anlauf. Erläutern Sie noch einmal, warum Ihre Leistung diesen Preis wert ist. Notfalls bieten Sie ihm eine zeitliche Staffelung an.

Wenn Ihr Chef ihren Gehaltswunsch überdenken will, gestehen Sie ihm Bedenkzeit zu. Eventuell muss er sich im Unternehmen rückversichern.

Don'ts bei der Gehaltsverhandlung

Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus. Jeder gute Händler preist erst seine Ware an, bevor er mit dem Preis rausrückt. Als Verkäufer in eigener Sache sollten Sie auch so vorgehen.

Mit dem Kopf durch die Wand ist eine denkbar schlechte Strategie. Zu Verhandlungen gehört auch die Bereitschaft zu Zugeständnissen. Ist eine Gehaltserhöhung im Moment nicht möglich, vereinbaren Sie einen fixen Termin in 3 – 6 Monaten.

Vergleichen Sie sich nicht mit Ihren Kollegen. Argumentieren Sie nur über Ihre eigene Leistung, denn wenn Sie Pech haben, müssen Sie sich sagen lassen, dass die Kollegen bessere Arbeit leisten als Sie.

Zeit ist kein Argument, nur Leistung zählt. Argumentieren Sie nie: "Ich bin doch jetzt schon xy Jahre hier." - Warum sollen Sie plötzlich mehr für die gleiche Leistung verdienen?

Verzichten Sie auf: "Bei Firma xy würde ich aber viel mehr verdienen." Der direkte Vergleich mit der Konkurrenz könnte unter Umständen mit:"Na dann gehen Sie doch dorthin." gekontert werden.

Argumentieren Sie nie: "Das Leben ist teurer geworden, deswegen brauche ich mehr Geld!" Auch ihr Vorgesetzter muss mit gestiegenen Preisen leben.

Formulieren Sie Ihre Einwände direkt: "Da gebe ich Ihnen Recht. Ich finde auch, dass dieses Projekt noch nicht optimal gelaufen ist.../ Sie haben Recht, wenn Sie sagen..." Und dann erst: "Aber ich denke, dass es mir gelungen ist.../ Aber dennoch habe ich folgendes erreicht..."

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